Philipp Freiherr von Boeselager

Der letzte Zeuge des 20. Juli 1944

Mit Graf von Stauffenberg gegen Hitler

Der 1917 geborene Baron Philipp Freiherr von Boeselager besorgte den Sprengstoff für das Attentat am 20. Juli 1944. Drei Tage zuvor brach er mit 1200 Reitern von der Ostfront in Richtung Berlin auf, um nach dem Tode Hitlers Himmler und Goebbels gefangen zu nehmen. Von den 1200 Kavalleristen aus dem nach seinem Bruder Georg benannten «Reiterverband Boeselager» waren nur zwei Rittmeister eingeweiht. Der Rest mag etwas geahnt haben, doch denunziert wurde Philipp von Boeselager selbst dann nicht, als er die Nachricht vom Scheitern des Anschlags erhielt – einen Zettel mit der Botschaft «Alles in die alten Löcher» – und so nach einem 36-stündigen Gewaltmarsch den Befehl zur Umkehr an die Ostfront gab. weiter>>